Microtunneling Jacking Pipes for a Combined Sewage Collector in Rennes

ID проекта: [000181]
Страна: Франция
Город: Rennes
Год: 2011
Применение:
Сточные воды
Монтаж: Микротоннелирование
Общая длина [м]: 1340
Номинальный диаметр DN [мм]: 1940
Наружный диаметр De [mm] 1940
Номинальное давление PN [бар]: 1
Номинальная жесткость SN [Н/м²]: 64000

Award: HOBAS Supplies Pipes for Best Construction Site in 2010 by FSTT (French Society for Trenchless Technology)

In the face of an accelerated increase of sediments in the canal d’Ille-et-Rance and the river Vilaine in the heart of Rennes and the therefore significant impact on these waterways, the city adopted a perennial program in 2008 to improve the pipelines and hydraulic properties of its wastewater system. The aim was to reduce the amount of overflow into the river during periods of heavy rain by 50 %. A total of 8,000 cubic meters of storage capacity were to be added to the combined sewer system of which 3300 m³ have been implemented downtown, along the river Vilaine beneath a lane for public green transport. For the latter part, the technical service department of the city Rennes designed a 1340 meter-long collector with a pumping station that controls the flow to the wastewater treatment plant. A combination of an average installation depth of 7 m and high groundwater levels that partly even reach the surface asked for trenchless installation – microtunneling. HOBAS GRP Pipe Systems were a firsthand choice, for their resistance to chemical attacks by hydrogen sulfide and the products’ optimal hydraulic properties as well as internal and external leak tightness. The pipes with their, in the trenchless sector much appreciated, smooth outer as well as inner walls and precise outer diameter were designed at 1940 mm De and a wall thickness of 77 mm. Despite their comparably light body (in this case 3 tons per 3 m pipe) they easily withstand the required 800 ton axial loads which are evenly distributed along the whole length of the pipe.


Vortrieb eines Mischwassersammlers in Frankreich

 

Zwei Zielschächte wurden an den beiden Enden der 1340 m langen Verlegeroute errichtet; die Vortriebsstation wurde etwa mittig (Vortriebslängen 565 und 775 m) platziert. Die Rohre wurden in einem gleichmäßigen Gefälle von 0,2 % und mit großen horizontalen Kurven (Radi 1000 bis 1200 m) vorgepresst. Eine Reduktion der Presskraft war dabei nicht  notwendig; das Projekt stellte zum damaligen Zeitpunkt vielmehr den längsten Vortriebsabschnitt realisiert mit GFK-Rohren in Frankreich dar. Die Baufirma setzte vor allem beim Anfahren der Vortriebsmaschine sieben Zwischenpressstationen ein: drei am kurzen, vier am längeren  Abschnitt. Sie waren im Abstand von etwa 150 m platziert und hatten eine Presskraft von je 1078 Tonnen. Zusätzlich wurden drei Schächte 200 bis 250 m voneinander entfernt und zwei Spezialkammern versetzt. Eine Kammer beherbergt ein Spülsystem und die andere ein Vakuumsystem zur Desodorierung. Vor dem Einbau dieser Elemente wurden von der Baufirma Teile des Erdreichs fein säuberlich entnommen und mit Beton verfüllt und so rund um das Einbauareal Wände errichtet. Diese Wände wurden in weiterer Folge im Zuge des Vortriebs vom Bohrkopf durchbohrt und dann das Erdreich innerhalb der Wände ausgehoben; zur Gänze im Falle der Kammern, bis zur Rohroberkante bei den Schächte. Diese wurden erst vor Ort zusammengesetzt indem die Rohrleitung aufgeschnitten und ein HOBAS Rohr DN 1000 vertikal auf das Vortriebsrohr laminiert wurde. Das einfache Handling und die Flexibilität der HOBAS GFK-Produkte erleichterten die Verlegung dabei erheblich und beschleunigten die Bauarbeiten.

 

 

 

Innerhalb von nur 13,5 Monaten wurde das Projekt inklusive der Installation der Pumpstation und ergänzendem Equipment abgeschlossen. Angesichts der herausfordernden Verlegung und der schwierigen geologischen Verhältnisse – inhomogenes, abrasives Erdreich bei gleichzeitig hohem Grundwasserspiegel – ein beeindruckendes Ergebnis. Die clevere Idee, die durchdachte Planung und die reibungslose Realisierung mit HOBAS Rohrsystemen begeisterten nicht nur den Kunden, sondern auch die Jury der FSTT, die das Projekt mit dem nationalen No-Dig Award auszeichnete.