HOBAS GRP Shafts Protect Municipality in Austria Against Flooding

ID проекта: [018203]
Страна: Австрия
Город: Kössen
Год: 2014
Применение:
Сточные воды
Емкости
Монтаж: Траншея
Общая длина [м]: 70
Номинальный диаметр DN [мм]: 1600 | 2500
Наружный диаметр De [mm] 1638 |
Номинальное давление PN [бар]: 1 | 2
Номинальная жесткость SN [Н/м²]: 10000

HOBAS GRP Shafts Protect Municipality in Austria Against Flooding

The municipality of Kössen in Tyrol is situated in a basin between the Chiemgauer Alps to the north and the Kaiser Mountains to the south. In previous years, the people in this area have struggled with repeated floodings caused by three merging mountain streams. After catastrophic floodings in 1991 and 2002, a protection concept based on a hydraulic survey and a danger zone plan was developed. HOBAS Shafts play an important role in preventing future floodings in this region.

 

At the confluence of two rivers, a 4 hectare flood retention system including ecological restructuring measures, wetlands, and recreational areas was built. Several outlets and a pumping station for pumping the excess water into the new retention basin in case of floods complete the project.

 

In the course of the project development, different materials were analyzed and compared with one another – and HOBAS GRP Pipes won the competition. For the planning agency in charge, the outstanding qualities of GRP pipes were the decisive factor for choosing this material: long service life, high resistance, and low maintenance costs. Further criteria such as good experiences in past projects (already in 2006, HOBAS has been the preferred supplier for the flood prevention project “Reutte-Pflach”), approved high-quality products, and a short installation time positively affected the decision for HOBAS.

 

The final plan included four HOBAS Shafts as well as several pipes and fittings, which in combination act as a highly effective system solution:

  • In the first shaft (intake shaft) suspended solids are filtered out of the sewage. The structure is 2.7 m high and has a diameter of 1600 mm (PN 1, SN 10000).
  • Shaft number two hosts two pumps which transport the excess water into the retention system via an embankment. The shaft is 5.95 m high and has a diameter of 2500 mm (PN 1, SN 10000). It is equipped with a 6-m long intake (DN 800, PN 2, SN 10000) and a 13-m long drainage line (DN 700, PN 2, SN 10000). 
  • Shafts number three and four are valve shafts (6.7 m and 4.1 m high, DN 2500, PN 1, SN 10000) that regulate the flow rates. Both shafts are equipped with a 24-m long intake and drainage line (DN 1000 and DN 1400).

 

The construction works started in March 2014 and ended as scheduled in August 2014, with the delivery and installation of the shafts in June. Given an excellent cooperation between the building authority of Kufstein, the Tyrolean provincial government, and HOBAS, the construction process went smoothly with timely deliveries and a very well prepared construction site. Thanks to the good preparation, the tailor-made and prefabricated shafts required a minimal installation time of 3 hours (for shaft number 3) to 1.5 days (for the remaining shafts). External contractors subsequently installed valves and pumps in cooperation with HOBAS.

 

The project turned out to be a success for all involved parties. HOBAS could meet the expectations of clients and planners regarding a durable and low-maintenance system and short installation times. The excellent coordination with the HOBAS Application Engineering department as well as quick response times on site significantly contributed to the customer’s satisfaction. The engineering office Donauconsult from Vienna confirms: “Everything was very well organized and HOBAS has once again been a reliable partner.”


HOBAS GFK-Schächte schützen vor Hochwasser in Kössen, AT

Die Gemeinde Kössen in Tirol liegt in einem Kessel zwischen den Chiemgauer Alpen im Norden und dem Kaisergebirge im Süden. Aufgrund des Zusammenflusses dreier Gebirgsbäche, hatten die Einwohner dieser Region in den letzten Jahren wiederholt mit Hochwasser zu kämpfen. Nach verheerenden Überschwemmungen 1991 und 2002 wurde anhand einer hydraulischen Studie und eines Gefahrenzonenplans ein Hochwasserschutzkonzept erarbeitet. HOBAS Schächte tragen eine wichtige Rolle, um künftige Hochwasser in der Region zu vermeiden.

 

An der Mündung zweier Bäche wurde ein 4 Hektar großer Hochwasserrückhalteraum mit ökologischen Restrukturierungsmaßnahmen, Feuchtgebieten und Erholungsflächen geschaffen. Mehrere Auslaufbauwerke und eine Pumpstation, um im Falle einer Überschwemmung das überschüssige Wasser in das neue Rückhaltebecken zu pumpen, komplettieren das Projekt.   

 

Im Zuge des Bauvorhabens wurden verschiedenste Materialien analysiert und miteinander verglichen: HOBAS GFK-Rohre machten dabei das Rennen. Für das verantwortliche Planungsbüro Donauconsult waren vor allem die herausragenden Eigenschaften der GFK-Rohre der entscheidende Faktor für die Materialwahl: lange Lebensdauer, hohe Beständigkeit und geringe Wartungskosten. Auch aufgrund der guten Erfahrungen mit HOBAS in der Vergangenheit (bereits im Jahr 2006 war HOBAS der bevorzugte Lieferant für das Hochwasserschutzprojekt „Reutte-Pflach“), der bewährten, hochqualitativen HOBAS Produkte und der kurzen Montagezeiten, fiel die Entscheidung zugunsten von HOBAS.

 

Der endgültige Plan sah insgesamt vier HOBAS Schächte sowie mehrere Rohre und Formteile vor, die in Kombination mit der Pumpstation eine hocheffiziente Systemlösung darstellen: 

  • Im ersten Schacht (Zulaufschacht) werden Feststoffe aus dem Abwasser herausgefiltert. Der Schacht dafür ist 2,7 m hoch und hat einen Durchmesser von 1600 mm (PN 1, SN 10000).
  • Schacht Nummer zwei ist ein Pumpschacht mit einer Höhe von 5,95 Metern und einem Durchmesser von 2500 mm (PN 1, SN 10000). Dieser Schacht ist mit einer 6 m langen Saugleitung (DN 800, PN 2, SN 10000) und einer 13 m langen Ablaufleitung (DN 700, PN 2, SN 10000) ausgestattet. Das überschüssige Wasser wird mit Hilfe von zwei Pumpen über eine Böschung in das Rückhaltebecken gepumpt. 
  • Schacht Nummer drei und vier sind Schieberschächte (6,7 m bzw. 4,1 m hoch,
    DN 2500, PN 1, SN 10000) und regulieren die Durchflussmengen. Beide Schächte sind mit einer jeweils 24 m langen Zu- und Ablaufleitung (DN 1000 bzw. DN 1400) ausgestattet.

 

Die Bauarbeiten begannen im März 2014 und konnten planmäßig Ende August 2014 abgeschlossen werden. Die Schächte selbst wurden im Juni geliefert und eingebaut. Die gute Zusammenarbeit zwischen der Baubehörde Kufstein, der Tiroler Landesregierung und HOBAS sorgte für einen reibungslosen Ablauf mit termingerechten Lieferungen und einer gut vorbereiteten Baustelle. Dadurch konnten die maßgeschneiderten und vorgefertigten Schächte innerhalb von nur 3 Stunden (Schacht Nummer drei) bzw. 1,5 Tagen (für die restlichen Schächte) versetzt werden. Die Schieber und Pumpen wurden anschließend durch externe Firmen in Zusammenarbeit mit HOBAS eingebaut.

 

Das Projekt war ein großer Erfolg für alle Beteiligten. HOBAS konnte die Erwartungen der Kunden und Planer hinsichtlich eines langlebigen und wartungsarmen Systems und kurzer Verlegezeiten erfüllen. Die hervorragende Zusammenarbeit mit der HOBAS Anwendungstechnik sowie kurze Reaktionszeiten vor Ort haben zur vollen Zufriedenheit aller beigetragen. Das Ingenieurbüro Donauconsult aus Wien bestätigt: „Alles war sehr gut organisiert und HOBAS hat sich abermals als zuverlässiger Partner erwiesen.“